Fehler beim Küchenkauf

Diese Fehler solltest du beim Küchenkauf vermeiden!

Die Anschaffung einer Küche gehört zu den größeren Anschaffungen. Die Küche ist eine der zentralen Punkte in der Wohnung. Dementsprechend wichtig ist es, dass die Küche funktional ist. Viele haben ganz klare Vorstellungen von ihrer Traumküche und planen die Anschaffung bis ins letzte Detail. Trotzdem sind Verbraucher immer wieder unzufrieden mit ihrer neuen Küche. Nicht selten sind die Probleme dabei hausgemacht. Das sind die drei größten Fehler, die Käufer bei der Küchenanschaffung machen:

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Fehler 1: Falsche Maße und fehlerhafte Planung

Der vielleicht häufigste Fehler bei der Küchenplanung ist eine ungenaue Messung. Oft sind Kunden der Meinung, sie können Maße und andere Punkte selber erfassen. Dabei kommt es zu kleinen Abweichungen oder es werden wichtige Punkte vergessen. Jedoch haben schon Abweichungen von nur einem Zentimeter manchmal fatale Auswirkungen. 

Dies betrifft zum Beispiel die Anschlüsse und Platzierung für die Küchensteckdosen. Hier ist absolute Präzision gefragt. Wer sich dies nicht selbst zutraut, kann entweder einen Service für die digitale Küchenausmessung beauftragen oder einen Küchenplaner des Händlers vor Ort die Messungen durchführen lassen.

Fehler 2: Überteuerte Küchen durch falsche Finanzierung

Die Finanzierung einer Küche gehört in Deutschland zu den häufigsten Gründen für eine Kreditaufnahme. Zahlreiche Käufer nutzen dabei die sogenannte 0 %-Finanzierung, die Küchenstudios oft anbieten. Damit locken die Händler teilweise Käufer in überteuerte Angebote oder versuchen Ladenhüter loszuwerden. Immer wieder sind Verbraucher dann unzufrieden mit der Küche oder merken später, dass das Angebot zu teuer war.

Sinnvoll ist es deshalb, sich selbst um die Finanzierung zu kümmern. Dies gibt die vollkommene Freiheit bei der Wahl der Küche und Käufer sind nicht an die wenigen Angebote mit 0 %-Finanzierung gebunden. Ein Kredit zu günstigen Konditionen statt einer 0 %-Finanzierung ist unter dem Strich oftmals sogar günstiger. Wer nicht auf eine Finanzierung durch den Händler angewiesen ist, hat Handlungsspielraum und kann günstige Konditionen verhandeln. Zudem ist ein Konsumkredit völlig frei im Verwendungszweck. So lässt sich direkt noch die Essecke oder andere Einrichtung zusätzlich kaufen.

Fehler 3: Die Verlockung eines Komplettangebots

Küchen gibt es häufig als Komplettangebot. Gerade im Einstiegssegment wird mit diesen Formen von Küchen geworben. Käufer werden durch den günstigen Preis sowie die einfache Planung angelockt. Zu den Komplettangeboten gehören nämlich auch die Elektrogeräte der neuen Küche dazu.

Genau hier liegt das Problem, denn als Käufer gibt es keine Option, einzelne Komponenten des Komplettangebots zu beeinflussen. Teilweise bieten die Händler höherwertige Optionen an, dann ist jedoch ein Aufpreis fällig und das Angebot längst nicht mehr so attraktiv. Auch hier gilt, dass Küchenhändler solche Komplettangebot oft dazu nutzen, ältere Geräte, Auslaufmodelle oder unbeliebte Optionen an den Käufer zu bringen.

Dies kann den Kühlschrank, den Geschirrspüler oder auch den Herd mit dem Kochfeld betreffen. Wer einmal die Vorteile und Eigenschaften von Induktionskochfeldern kennengelernt hat, verzichtet wohl ungern auf diese. Wenn die neue Küche dann plötzlich kein Induktionskochfeld mehr hat, wird das Kochen auf einmal zur Frustration.

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Fazit: Fehler beim Küchenkauf lassen sich vermeiden

Fehler beim Kauf einer Küche sind ärgerlich, denn eine Korrektur ist vielfach nur bedingt möglich. Dann muss improvisiert oder mit den Unannehmlichkeiten gelebt werden. Eine professionelle Planung sowie überlegte Kaufentscheidungen verhindern jedoch die größten Fehler.




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