Induktionskochfeld und Cerankochfeld Ratgeber – 

Siemens, Miele und Bosch im Test? 

Welches Kochfeld soll ich kaufen?

 

 

Induktionskochfeld, Cerankochfeld oder Gaskochfeld, welches ist ihr Favorite? Kennen Sie die genauen Unterschiede? Welches ist günstiger sowohl in Anschaffung als auch in der täglichen Benutzung? Wo ist der Unterschied von einem autarken Kochfeld zu einem Kochherd? Gibt es große Unterschiede bei den verschiedenen Marken Herstellern wie Siemens, Miele, AEG, Bosch oder Neff?

 

Hier auf meiner Kochfeld Ratgeber Webseite werde ich all diese Fragen und noch viele mehr beantworten. Mein Ziel ist es das Sie danach wissen welcher Koch-Typ Sie sind und wissen welches Kochfeld Sie kaufen wollen.

 

Bildquelle: Neff Induktionskochfeld Test

Lädt man Gäste ein oder macht man eine Party, ist die Küche oft der Platz an dem sich alle gerne aufhalten. Das war schon vor hunderten von Jahren so, das an der Kochstelle sich gerne die Leute aufhielten.

 

Doch in den vielen Jahren seit der Antike hat sich technisch viel verändert. Lange ist es her als offenes knisterndes Feuer mit viel Rauch unseren Kochtopf zum glühen gebracht hat. Heute siehst man offenes Feuer nur noch bei einem Gaskochfeld. Und gerade hier ist ein sehr kontrolliertes Kochen möglich.

 

Die Stahlkochplatte wird von einem Cerankochfeld verdrängt und ein Induktionskochfeld das noch vor wenigen Jahren sehr teuer war ist in vielen Küchen der neuer Renner. Nicht nur da Induktion günstig geworden ist sondern weil diese Kochfelder so unheimlich viel Technik mittlerweile beinhalten. Da macht Kochen auch jedem Hobby Koch enorm viel Spaß.

 

Hier folgt ein kurzer Überblick über die verschiedensten Kochfeld Arten. 

 

  1. Brauche ich irgendwelche besonderen Voraussetzungen?
  2. Welches sind die Besonderheiten?
  3. Wie hoch ist der Anschaffungspreis?

 

 

Induktionskochfeld

Cerankochfeld

Gaskochfeld

 

Das moderne Kochfeld:

 

Unter der Glaskeramikplatte erzeugen Spulen Magnetfelder. Diese verursachen im Topf Wirbelströme und heizen ihn auf. Das Induktionskochfeld bleibt relativ kalt. Darum heißt es auch in Fachkreisen „kaltes kochen“.

 

Voraussetzungen:

 

Bei einem Induktionskochfeld brauchen sie  Töpfe mit einem magnetisierbarem Boden aus Gusseisen oder Stahl. Aluminium funktioniert nicht. (Testen sie es mit einem Magneten welche Töpfe und Pfannen sie hernehmen können und welche nicht.)

 

Die Kosten:

 

Gute autarke Induktionskochfelder können Sie ab 300 Euro kaufen. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Luxusmodelle mit flexiblen Kochzonen für große Pfannen oder Bräter kosten gerne auch mal 1000 bis 2000 Euro. In den modernen Induktionskochfeldern kann unheimlich viel Technik stecken.

 

Unterhaltskosten lauf Stiftung Warentest 2/2015.

 

Der Test ergab das Induktionskochfelder 1,5 Liter Wasser am schnellsten zum Kochen brachte. Dauer von 5-8 Minuten.

Eine Nutzung auf 10 Jahre mit einem Induktionskochfeld würde lt. Angabe von Stiftung Warentest ca. 800 bis 950 Euro an Stromkosten verursachen und ist damit ca. 20 % günstiger als ein Cerankochfeld.

 

 

Das Standard Kochfeld:

 

Bei einem Cerankochfeld heizen glühende Heizwendeln den Topf auf. Das Kochfeld bleibt relativ lange heiß. Der Koch muß/kann mitdenken und die noch heiße Kochplatte zum warmhalten weiternutzen.

 

Voraussetzungen:

 

Bei einem Cerankochfeld brauchen Sie keine besonderen Voraussetzungen, außer das Strom vorhanden sein muss. Töpfe und Pfannen gehen alle. Ihr Boden sollte aber wegen der besseren Hitzeübertragung nicht verworfen sein.

 

Die Kosten:

 

Ab 200 Euro können Sie ein gutes autarkes Ceranfeld kaufen. Meist für vier Töpfe. Wollen sie mehr Geld ausgeben dann bekommen sie auch auch Kochstellen für mehrere Töpfe und größere Bräter oder auch eine individuellere Bedienung.

 

 

Unterhaltskosten lauf Stiftung Warentest 2/2015.

 

Ein Cerankochfeld braucht ungefähr 7 bis 10 Minuten bis auch hier ein Kochtopf mit 1,5 Liter Wasser zum Kochen gebracht wird. Damit ist es langsamer als ein Induktionskochfeld aber schon noch schneller als die gute alte Stahl Kochplatte.

Bei den laufenden Kosten, bei einer intensiven 10 jährigen Nutzung von einem Cerankochfeldes, kam der Test auf ca. 1000 bis 1200 Euro.

 

Der Klassiker unter den Kochfeldern:

 

Der Topf steht über einer offenen Flamme und wird dadurch erhitzt. Wer ein Gaskochfeld hat schwört drauf und gibt es nicht mehr her. Wird oft noch in alten Häusern, aber auch in Profiküchen verwendet. Kommt aber wieder in Mode.

 

Voraussetzungen:

 

Sie brauchen unbedingt einen Gasanschluss in der Küche sonst können Sie nicht mit Gas heizen. Es sind keine besonderen Anforderungen an Töpfe und Pfannen bei einem Gaskochfeld gestellt. Doch Vorsicht Griffe können heiß werden.

 

Die Kosten:

 

Ein gutes Gaskochfeld können sie im Internet schon für ca. 200 Euro kaufen. Viele gute Markengeräte bekommen sie aber erst ab 400 bis 1000 Euro. Die Größe der Kochfelder ist nicht so variabel zu wählen wie bei einem Induktionskochfeld.

 

Unterhaltskosten lauf Stiftung Warentest 2/2015.

 

Für die blaue Flammen von einen Gaskochfeld ergab der Test von Stiftung Warentest folgendes. Mit Gas kochen ist am günstigsten und umweltschonendsten. Die Gaskosten belaufen sich innerhalb von 10 Jahren auf ca. 420 bis 580 Euro.

Allerdings braucht ein Koch mit einem  Gaskochfeld gegenüber einem Cerankochfeld und Induktionskochfeld mehr Zeit. Das Wasser kochte im Test erst nach ca. 13 – 14 Minuten.





Nun schauen wir uns mal die verschiedenen Kochfelder im Detail an. Los geht es mit dem trendigen, technisch verspieltem Induktionskochfeld.

 

 

Induktionskochfeld – das Profi Kochfeld Test

 

Von der Optik unterscheidet sich ein Induktionskochfeld kaum von einem Cerankochfeld. Es besteht ebenfalls aus Glaskeramik. Doch einige Kocheigenschaften ähneln sehr stark an ein Gaskochfeld. Darum beherrschen Köche die vorher mit einem Gasherd gekocht haben ein Induktionskochfeld viel schneller.

 

Die Wirkungsweise

 

Unterhalb der Kochfläche die meist aus Glaskeramik besteht befindet sich eine von Hochfrequenz Strom durchfließende HF-Kupfer Induktionspule. Diese erzeugt ein magnetisches Wechselfeld das üblicherweise im Frequenzbereich von 20 bis 100 kHz liegt. Diese Spannung ist natürlich über das Bedienfeld von dem Induktionskochfeld leicht zu steuern. So das sie jede Temperatur einstellen können.

 

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Bestseller AEG Induktionskochfeld

Viele der hochwertigen und in diesem Kochfeld Test vorgestellten Geräte verfügen über eine sogenannte Power- oder Boosterstufe. Meist wird diese erhöhte Leistungsstufe beim „Anheizen“ gewählt. So kocht beim Bestseller AEG HK634250XB zum Beispiel 1 Liter kaltes Wasser nach ca. 2 Minuten.

 

Je nach Induktionskochfeld ist dann eine Leistungserhöhung von bis zu 50 % möglich. Die Nutzung der Powerstufe ist immer nur für wenige Minuten möglich. Und teilweise schraubt dafür das Induktionskochfeld die Leistung von den anderen Kochfeldern runter. Aber für kurz mal „Gas“ geben um vielleicht den Spagetti Topf schnell auf Temperatur zu bringen ist diese Funktion schon sehr interessant!

 

Wichtig ist das Töpfe, Pfannen und Bräter einen Boden aus ferromagnetischem Material (rostfreie Eisenlegierung) besitzen. Ob das bei ihrem Kochgeschirr so ist können sie mit einem Magneten testen. Ist es magnetisch, ist es für ein Induktionskochfeld geeignet. Bei neuerem Kochgeschirr lässt sich sehr oft am Koch- oder Pfannenboden erkennen ob es sich für ein Induktionskochfeld geeignet ist. Das Induktions-Symbol ist quadratisch und zeigt die Drahtwendel einer Spule.

Kochset für Induktionskochfeld

 

Ist ihr Kochgeschirr nicht geeignet? Auch kein allzu großes Problem. Anders als noch vor ein paar Jahren können sie gutes Kochgeschirr das für ein Induktionskochfeld geeignet ist für relativ wenig Geld kaufen. Dieses 5-teilige Koch-Set mit Glasdeckel kostet weniger als 90 Euro im Internet und ist ein gutes Starter-Set. Von Öko Test 10/2012 mit gut ausgezeichnet.

 

 

Die Vorteile von einem Induktionskochfeld

 

Kurze Kochzeit

Sie kann für den einen oder anderen Koch ein große Rollen spielen. Wenn Sie für einen Topf Wasser statt ca. 5-10 Minuten beim Cerandkochfeld, beim Gaskochfeld sogar noch ein wenig länger warten müssen bis er zum Kochen anfängt, dann schafft es ein gutes Induktionskochfelder schon in 2 – 3 Minuten. Heißt aber auch sie sparen meist nur dann gut Zeit ein wenn das Mise en Place stimmtDas heißt erst das Kochfeld anschalten wenn alle Zutaten und Gewürze bereit stehen.

 

Induktion spart Energie

 

Ein Induktionskochfeld ist der Spitzenreiter wenn es um Schnelligkeit und Energieverbrauch geht. Wer kürzer kocht verbraucht auch weniger Strom. Aber auch je nach verwendetem Gaskochfeld und Größe des benutzten Kochtopfes ist das Kochen mit Gas auch schnell und die Energiekosten durch die günstigen Gaspreise können dann sogar nochmal unter denen von einem Induktionskochfeld liegen.

 

Warum gibt es kein Energielabel für Kochfelder?

 

Die Bedienung (Zeitpunkt des Runterschaltens auf eine geringere Stufe, gewählte Stufe), sowie das verwendete Geschirr (Material, Größe, mit/ohne Deckel dicke des Bodens vom Kocktopf) haben einen so großen Einfluss auf den Energieverbrauch beim Weitergaren, dem sogenannten Fortkochen, dass sie den Einfluss der verwendeten Kochfelder bei weitem überdecken können. Die Tatsache, dass sich der Einfluss des Benutzers auch in einem Prüfverfahren nicht ausschließen lässt, hat dazu geführt, dass es kein Prüfverfahren für die Messung des Energieverbrauchs beim Fortkochen und damit auch kein Energielabel für Kochfelder gibt.

 

Sicherheit

 

Sicherheit wird bei einem Kochfeld mit Induktion groß geschrieben. Es entsteht nur Hitze, wenn ein geeignetes Kochgeschirr aus Metall auf der Kochzone steht. Heiß wird nur der Inhalt des Topfes. Das Kochfeld erwärmt sich kaum. Induktionskochfelder lassen sich elektronisch verriegeln. Damit sie nicht von unbefugten (z.B. Kinder) eingeschaltet werden können. Neff hat dafür sogar einen „Twist Pad“ (ein kleiner Drehregler der auf das Bedienfeld aufgesetzt wird) entwickelt. Nur mit ihm kann man das Bedienfeld super leicht steuern. Er ist abnehmbar und kann für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

 

Außerdem haben die hochwertigen Induktionskochfelder einen Lüfter eingebaut. Er sorgt dafür das die Technik unterhalb der Glaskeramikoberfläche zu heiß wird. Ebenso gibt es Brat Sensoren mit denen sich  bis zu 5 Temperaturbereiche einstellen lassen. Anbrennen ist dann nahezu unmöglich, da das Gerät optisch und akustisch anzeigt wann die gewünschte Temperatur erreicht ist.




Flexible oder starre Kochstellen?

 

Neff Induktionskochfeld Flex

Wie wäre es wenn Sie Pfannen, Bräter oder Töpfe frei positionieren könnten? Mit einem der hochwertigeren Induktionskochfelder ist das problemlos möglich. Es denkt auch mit wenn Sie die Töpfe verschieben, dann nimmt es die Einstellung gleich mit. Ebenso kann man mit diesen Geräten aus zwei Kochstellen eine große CombiZone machen. Und das alles nur mit einem Fingertipp. Ganz schön praktisch.

 

Aber diese neuen und voll im Trend liegenden Flexi Kochstellen können noch mehr. Sie können Ihr Induktionskochfeld in drei Bereiche einteilen. Vorne heiß fürs anbraten, in der Mitte zum Köcheln und hinten nutzen Sie das Kochfeld für das Warmhalten von fertigen Speisen. Das kann recht praktisch sein wenn Sie mal mehrere Kochtöpfe und Pfannen unter Kontrolle halten wollen.

 

 

 

 

Die Nachteile von einem Induktionskochfeld

 

Leider hat jedes auch noch so technisch ausgefeilte Haushaltsgerät auch Nachteile. Die sollte man auch nicht verschweigen.

 

Die Kosten

Im Gegensatz zu einem Cerankochfeld ist ein Induktionskochfeld doch um einige Euro teurer. Doch auch hier gibt es große Unterschiede. Die autarken Standard Induktionskochfelder gibt es speziell im Internet wie z.B. hier  für um die 300 Euro zu kaufen. Da sind schon wirklich sehr gute dabei. Diese sind vielleicht „nur“ ca. 100 Euro teurer wie ein gutes Cerankochfeld siehe hier, die es schon für ca. 200 Euro zu kaufen gibt. Für ein ganz neues mit vielen technischen Spielereien ausgestattetes Induktionskochfeld zahlt man auch gut und gerne mal 500 bis 1000 Euro. Im Vergleich zum Internet zahlt man im Fachhandel oder im Küchengeschäft auch nochmal 30 – 70 % mehr.

 

 

Brummende Geräusche

 

Wenn ein Induktionskochfeld auf volle Leistung kocht dann hört man speziell beim Ankochen oft mal ein brummendes Geräusch. Dieses Geräusch ist nicht bei jedem Gerät gleich stark und kann auch mit einem anderen Kochtopf oder Pfanne leiser oder lauter sein. Dieses Phänomen ist bei den Herstellern schon bekannt. So viel sei von mir gesagt, es kann ganz am Anfang störend sein. Irgendwann habe ich es nicht mehr wahrgenommen. Außerdem ist das Zischen vom Anbraten im Topf oder Pfanne lauter als das brummende Geräusch.

 

Magnetische Streufelder

 

Beim Kochen mit einem Induktionskochfeld entstehen rund um die Töpfe magnetische Felder. Diese können in den Körper eindringen. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) besteht aber durch die Strahlung keine Gefahr. Auch nicht für Schwangere und Kinder. Das BfS empfiehlt einen Mindestabstand von 5-10 cm zur Vorderkante des Induktionsherdes um die Strahlungsbelastung so gering wie möglich zu halten. Außerdem sollten Sie nur von der Größe passendes Kochgeschirr verwenden und es zentriert auf das Kochfeld raufstellen.

 

Menschen mit einem Herzschrittmacher oder einem implantierten Defibrilator sollten sich bevor sie sich ein Induktionskochfeld kaufen mit ihrem Arzt beraten lassen.

 

 

Welches Induktionskochfeld kaufen?

 

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von unterschiedlichen Induktionskochfeldern zu kaufen. Gerade im Internet können Sie aus sehr vielen Geräten auswählen und haben da auch noch den Vorteil das sie im Gegensatz zu einem Fachgeschäft um einiges günstiger sind. Folgende Entscheidungen müssen sie noch treffen bevor Sie sich ein Induktionskochfeld kaufen sollten.

 

Die Breite des Kochfeldes, 50/60/70/80 cm?

Freie flexible Platzwahl oder fest vorgelegte Kochstelle

Wie viele Kochstellen soll das Induktionskochfeld haben 4/5?

Welche Bedienung? Twist Pad Drehregler, Touch Control?

Mein Tipp: NEFF hat einen interessanten Online Kaufberater 

 

Folgende Induktionskochfelder wurden von anderen Kunden sehr gut bewertet oder wurden zum Beispiel im Stiftung Warentest im neuesten Test 02/2015 sehr gut bewertet.

 

AEG Induktionskochfeld Test

AEG HK 634250 XB autarkes Induktionskochfeld

EUR 299,98

4.4 von 5 Sternen 285 Kunden-Bewertungen

Breite: 60 cm

Kochfelder: 4

Watt: 7200 Gesamtanschlusswert

Besonderheiten:

Stop & Go Funktion, Touch Control und PowerBoost Funktion für alle Kochfelder, automatische Topferkennung, Kindersicherung, Verriegelungsfunktion gegen ungewolltes Verstellen der Einstellungen, einstellbarer Timer & Kurzzeitwecker, leistungsabhängige Abschaltautomatik.

 

Das AEG Induktionskochfeld HK 634250 XB ist bei Amazon ein absoluter Bestseller mit sehr guten 4,5 von 5 Sternen. Es hat extrem viel Power und kann wenn richtig mit zwei Phasen 240 Volt angeschlossen einen 3 Liter Wassertopf in weniger als 2 Minuten zum Kochen bringen. Gutes Kochgeschirr vorausgesetzt. Es ist autark und muss nicht unbedingt an einen Herd angeschlossen werden. Das AEG HK 634250 ist kein absolutes High End Induktionskochfeld. Aber wer ein gutes und günstiges Kochfeld kaufen möchte ist mit diesem hier sehr gut aufgehoben.

 

 

Siemens Induktionskochfeld Test

Siemens EH645BB17 autarkes Induktionskochfeld

EUR 508,24

4.2 von 5 Sternen 6 Kunden-Bewertungen

Breite: 58,3 cm

Kochfelder: 4

Watt: 7200 Gesamtanschlusswert

Besonderheiten:

PowerBoost Funktion für alle 4 Kochfelder, Topferkennung, Kindersicherung, Sicherheitsabschaltung, Hauptschalter, 2-stufige Restwärmeanzeiche je Kochfeld, Powermanagement Funktion, TouchControl-Bedienung, Timer, Count-Down-Funktion, Digitales Funktionsdisplay, Restart und Quickstart Funktion.

 

Das Induktionskochfeld EH645BB17 von Siemens wurde ebenso wie das Induktionskochfeld PIB645B17E von Bosch mit der Gesamtnote von 1,8 im aktuellen Test der Stiftung Warentest ausgezeichnet. Es gewann damit Punktgleich mit dem Bosch Gerät. Getestet wurden insgesamt 10 Geräte. Das Siemens Gerät zeichnete in dem Test sich besonders von gleichmäßigen Hitzeverteilung im Topf aus und es war sogar noch ein wenig leiser als das Bosch Induktionskochfeld.

 

Die Bedienung ist einfach, wenn auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Im Großen und Ganzen ein sehr gutes Induktionskochfeld das man für kleinem Preis kaufen kann.

 

 

Bosch Induktionskochfeld Test

Bosch PIB645B17E autarkes Induktionskochfeld


3.8 von 5 Sternen 6 Kunden-Bewertungen

Breite: 58,3 cm

Kochfelder: 4

Watt: 7200 Gesamtanschlusswert

Besonderheiten:

TouchSelect und TopControl-Digitalanzeige, Quickstart und ReStart Funktion, PowerBoost Funktion für alle 4 Kochfelder, Timer mit Abschaltfunktion je Kochzone, Kurzzeitwecker, Topferkennung, Sicherheitsabschaltung, Kindersicherung, 2 stufige Restwärmeanzeige je Kochzone, Wischfunktion.

 

Das Bosch PIB645B17E Induktionskochfeld hat im neuesten Test vom Stiftung Warentest 02/2015 mit einer Bestnote von 1,8 sehr gut abschnitten. Es teilt sich mit dem Siemens EH645BB17E den ersten Platz. Getestet wurden 10 Induktionskochfelder unterschiedlicher Ausführung. Beide Geräte sowohl das von Bosch als auch das von Siemens überzeugten bei der gleichmäßigen Hitzeverteilung. 

 

Siemens EH675FN27E autarkes Induktionskochfeld

EUR 799,00

4.8 von 5 Sternen 21 Kunden-Bewertungen

Breite 60 cm

Kochfelder 4, 1 vario Induktion Kochzone

Watt: 7200 Gesamtanschlusswert

Besonderheiten:

Power Boost Funktion für alle Induktionskochfelder möglich, eine große vario Induktions Kochzone, 2 Bratsensor plus Kochzonen mit 4 wählbaren Bratbereichen und 9 vollautomatischen Bratprogrammen, einfache touchSlider Bedienung, Timer, Countdown Funktion, Digitales Funkdisplay, Wischfunktion, reStart und Quick Start Funktion, Energieverbrauchsanzeige, Topferkennung, Kindersicherung, Sicherheitsabschaltung, Hauptschalter, 2-stufige Restwärmeanzeige je Kochzone

 

Das EH675FN27E Induktionskochfeld von Siemens überzeugt durch ein sehr schönes und randlosem Design. Die touchSlider Bedienung ist schnell zu erlernen und praktisch. Die Besonderheit liegt bei diesem Induktionskochfeld ganz klar darin das es sowohl zwei normale Kochstellen hat, aber auch eine große variable Kochstelle. Ebenso hervorzuheben ist das es mit einem Bratsensor ausgestattet ist das ein ein Verbraten kaum möglich macht. Alles in allem ein technisch sehr hochwertiges und leises Induktionskochfeld für Köche die sowohl ein variables und zwei starres Kochfeld haben wollen. Bezieht man noch den günstigen Preis ein und die sehr guten Kundenbewertungen, dann wird man momentan kaum ein besseres Kochfeld finden.

 

 

Cerankochfeld – der Klassiker unter den Kochfeldern

 

 

Cerankochfelder sind aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken. Als autarke Kochfelder oder aber auch kombiniert mit einem Elektroherd hat sich die Glaskeramik als Material durchgesetzt. Denn Cerankochfelder sind transparent wie Glas, hart wie Keramik und extrem hitzebeständig.

 

Was viele nicht wissen, Ceran ist ein Markenname der von der deutschen Firma Schott AG aus Mainz in Kooperation mit den Imperial Werken in Bünde erfunden wurde.

 

Seit ca. 1973 wurde die Serienproduktion aufgenommen. Die Glaskeramik von Schott wird sozusagen in fast jedem Cerankochfeld aber auch fast jedem Induktionskochfeld verbaut.

 

 

Wie funktioniert ein Cerankochfeld?

 

Siemens Cerankochfeld Stiftung Waren Test, Testsieger „GUT“ 2,4

Das Cerankochfeld wird durch spezielle Heizspiralen erhitzt die bis zu 700 Grad heiß werden können. Die infrarote Wärmestrahlung tritt durch die sehr durchlässige Glaskeramik hindurch, so das sie die Böden von Pfannen, Töpfen und Brätern sehr schnell aufheizen kann. Somit können Herdplatten mit Cerankochfeld in etwas 20-30 % schneller das Bratgut erwärmen als die guten alten Stahlherdplatten, sind aber trotzdem um einiges langsamer als die neuen in dieser Funktion angeberischen Induktionskochfelder.

 

Der Vorteil von einem Cerankochfeld ist ebenfalls wie auch bei dem Kochfeld mit Induktion das es neben der rot glühenden Kochstelle kaum heiß wird. Bei einem modernen Cerankochfeld ergibt sich auch die Möglichkeit, Kochfelder in mehrere einzeln zuschaltbare Zonen zu unterteilen. Dadurch können Sie das aktive Kochfeld in der Größe des Topf- oder Pfannenbodens anpassen. Was sich natürlich extrem stark sowohl auf die Kochleistung, Kochgeschwindigkeit aber auch Energieverbrauch positiv auswirkt.

 

 

Die Vorteile von einem Cerankochfeld

 

 

  • Lange Lebensdauer: Ein Cerankochfeld gibt es nun schon seit über 40 Jahren zu kaufen. Das System ist ausgereift. Sie halten ewig und es kommt kaum zu Reparaturen.

 

für ein Induktionskochfeld kein Problem
  • Leichte Reinigung: Es lässt sich dank der Glaskeramikplatte sehr viel leichter reinigen als ein Stahl- oder Gaskochfeld. Nur eingebrannte Flüssigkeit oder Speisereste aber auch Zucker oder Kunststoff sind auf der Oberfläche ein Problem. Induktionskochfelder haben hiermit überhaupt kein Problem da nichts auf der Glaskeramik einbrennen kann.

 

  • Umweltfreundlich: Bei der Herstellung von einem Cerankochfeld kommt die Schott AG ohne den Einsatz von giftigen Schwermetallen wie Antimon und Arsen aus.

 

  • Sehr effizient: Die Glaskeramikplatte leitet die Hitze von fast 750 Grad fast ohne Wärmeverlust an den Kochtopf weiter und leitet kaum Wärme an den Seiten ab. Dies ist gut für die Sicherheit und schränkt den Energieverlust deutlich ein.

 

  • Elegant und modern: Ein Cerankochfeld mit der klassischen schwarzen Glaskeramik schaut in jeder modernen Küche sehr edel aus. Mittlerweile gibt es aber auch sehr viele verschiedene andere Farben zu kaufen.

 

  • Äußerst robust: Kaum zu glauben aber das Glas eines Cerankochfeldes hält einen herunterfallenden Topf ohne weiters aus. Die besondere Materialeigeschaft der Glaskeramik macht die Kochfläche gegenüber normalen mechanischen Belastungen unempfindlich.

 

  • Kochgeschirr fast egal: Gegenüber einem Induktionskochfeld brauchen Sie beim Cerankochfeld kein extra Kochgeschirr kaufen. Trotzdem empfiehlt Schott, das Töpfe aus Stahlemaile mindestens einen 2-3 mm dicken Boden haben sollen und Edelstahl Töpfe mindestens 4 mm besser aber noch 6 mm.

 

 

Cerankochfeld – was muß ich beim Kaufen beachten?

 

Cerankochfelder werden in zwei verschiedenen Kategorien unterteilt. Es gibt autarke und nicht autarke Kochfelder. Der Unterschied besteht darin wie man es anschließt aber auch wie man es bedient:

 

Nicht autarkes Cerankochfeld

 

Ein Kochfeld das über den Backofen bedient und angeschlossen ist nennt man ein nicht autarkes Kochfeld. Sie kaufen es quasi gemeinsam mit dem Backofen zusammen. Der Einbau ist dann überhalb von dem Backofen.

 

Vorteil: Ein Herd (Kombi Gerät von Kochfeld und Backofen) ist meist günstiger als wenn sie beides einzeln kaufen.

 

Nachteil: Bei Umzug oder wenn ein Gerät kaputt geht müssen Sie wieder darauf achten das die beiden Komponenten zusammenpassen. Ebenso können Sie beim Umzug oder wenn Sie sich mal wieder eine neue Küche kaufen den Backofen nicht, wie so oft gewünscht, mal etwas höher einbauen. Denn dann dann können Sie das Cerankochfeld nicht vom Backofen aus bedienen.

 

 

Autarkes Cerankochfeld

 

Das autarke Cerankochfeld (betrifft natürlich das Gas- und Induktionskochfeld ebenso) wird separat an den Herd oder aber auch ganz eigenständig an ein 240 Volt Stromnetz angeschlossen. Je nachdem ob es über einen Backofen installiert wird oder nicht. Die Bedienung bei einem autarken Kochfeld erfolgt oben bei den Feldern. Da hat jeder Hersteller ob nun NEFF mit seinem praktischem Magnetknopf (TwistPad) oder Miele, Bosch, AEG oder Siemens so seine eigenen Bedienelemente.

 

 

Was sind Kochzonen?

 

Bei einem Cerankochfeld gibt es ebenso wie bei dem modernen Induktionskochfeld auch verschiedene große Kochzonen. Allerdings keine Flexizonen. Das heißt Sie können und sollten auch für kleine Kochtöpfe und Pfannen die kleinen Kochzonen benutzen und für großes Kochgeschirr gibt es dann zuschaltbare Zweikreis-, Dreikreis- oder Bräterzonen. Damit sparen Sie Energie und Zeit.

 

Bei einigen Kochfeldern ist auch der flächenbündige Einbau in die Arbeitsplatte (z.B. bei einer Marmor-, Granit- oder Glasarbeitsplatte) möglich. Wer sich nicht für ein bestimmtes System entscheiden kann, hat die Möglichkeit, eine Kombination mehrerer schmaler Einzelkochfelder (häufig 30 cm breit) nebeneinander einzubauen.

 

 

Welches Cerankochfeld kaufen?

 

Auf bei den so beliebten Cerankochfeldern haben Sie die Qual der Wahl. Jeder bekannte Markenhersteller wie NEFF, AEG, Miele, Siemens, Bosch und viele mehr hat mehrere gute im Angebot. Die Stiftung Warentest hat in ihrem neuesten Test vom 02/2015 neun genauer unter die Lupe genommen. Getestet wurde unter anderem die Kochzeit, Wärmeverteilung, Stromverbrauch, die Installierung und die Bedienung, aber auch die Reinigung und die Sicherheit. Das Fazit von dem Test ist, das alle Cerankochfelder sehr nah (von 2,4 bis 2,8) beieinander liegen.

 

Das eine oder andere Cerankochfeld das in dem Test gut abgeschnitten hat und günstig ist, aber auch welche die ich und andere Käufer von Shopping Plattformen empfehlen, werde ich hier im Anschluss kurz vorstellen.

 

 

AEG HK 654070 autarkes Cerankochfeld

 

EUR 221,00

4.2 von 5 Sternen 80 Kunden-Bewertungen

 

zum Shop

 

Breite 57,6 cm

Kochfelder 4/ Ein Dreikreiskochfeld, ein Bräterkochfeld

Watt: 1800

Besonderheiten:

Schnellaufglühende Kochzonen, Direkt- Control Kochzonen-Ansteuerung, Stopp & Go Funktion, Öko und CountUp-Timer, Kurzzeitwecker, 3stufige Restwärmeanzeige, Kindersicherung, Verriegelungsfunktion, leistungsabhängige Abschaltautomatik, uvm.

 

Das HK 654070 Cerankochfeld von AEG ist im Internet eines der Bestseller. Es hat alle Basis Funktionen die man sich als Hobby-Koch nur wünschen kann. Sogar ein Dreikochkreis-Kochfeld und eines für einen großen Bräter. Perfekt und das alles für sehr wenig Geld. Mittlerweile gibt es bei Amazon auch schon ein Nachfolgemodell von dem AEG Cerankochfeld. Kostet ein wenig mehr aber auch sehr interessant. AEG Cerankochfeld HKA6507RAD

 

 

Siemens ET 645HN17 autarkes Cerankochfeld

Statt: EUR 625,00

EUR 332,37

5.0 von 5 Sternen 6 Kunden-Bewertungen

 

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Breite: 58,3 cm

Kochfelder 4 Highspeed Kochstellen, 1 Zweikreis und 1 Bräterzone

Watt: 2000

Besonderheiten:

TouchControll Bedienung, 17 Leistungsstufen, Sensortaste, ReStart, Digitales Funktionsdisplay, Kindersicherung, Sicherheitsabschaltung, 2-stufige Restwärmeanszeige je Kochfeld, Hauptschalter

 

Das Cerankochfeld ET 645HN17 von Siemens erreichte im Test vom Stiftungwaren Test eine super Note von 2,4. Es war damit mit dem Miele KM 5812 gemeinsam Testsieger. Der Unterschied zwischen diesen beiden Cerankochfelder ist im Groben, das das von Siemens schneller das Kochgut zum Braten bringt, dafür ist die Hitzeverteilung bei dem Gerät von Miele ein wenig besser. Zu guter letzt kostet das Cerankochfeld von Siemens um einige hundert Euro momentan weniger. Also, sie erhalten mit dem ET 645HN17 von Siemens ein sehr gutes Cerankochfeld zum günstigen Preis. Klarer Kauftipp!!

 

 

NEFF TT1342 autarkes Cerankochfeld

 

Statt: EUR 804,00

EUR 363,49

4.4 von 5 Sternen 25 Kunden-Bewertungen

 

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Breite: 59,3 cm

Kochfeld: 4 HighSpeed, davon 1 Zweikreis und 1 Bräterkochfeld

Watt: 1200

Besonderheiten:

Neff TwistPad mit Timer, Kurzzeitwecker, Warmhaltefunktion für alle Kochfelder, Wischfunktion, Digitale Anzeige der Kochstufen, 2-stufige Restwärmeanzeige je Kochzone, Hauptschalter mit Stoppfunktion, Individuell einstellbare Kindersicherung, Automatische Sicherheitsabschaltung

 

Das NEFF TT 1342 überzeugt viele begeisterte Kunden mit der gewohnt guter Qualität. Ein Kaufgrund von vielen ist der einzigartige TwistPad mit dem das Cerankochfeld super leicht bedient werden kann. Jeder der mit ihm schon mal gekocht hat und sich daran gewöhnt hat, wird es nicht mehr missen wollen.

 

Ein anderer Kaufgrund ist für viele die Warmhaltefunktion. Mit ihr lassen sich Kochtöpfe und Pfannen spielend leicht auf Temperatur halten ohne das was anbrennt. Mit der Wischfunktion können Sie 20 Sekunden lang während dem Kochen ihr Cerankochfeld saubermachen ohne das etwas piept oder verstellt wird. Das NEFF 1342 hat überaus viele positive Bewertungen und man kann es mittlerweile im Internet schon unter 400 Euro kaufen!

 

 

 

 

 

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