Der Herd – Das bedeutendste Gerät in einer Profi Küche

Die Profi Küche

Ein guter Koch lebt von seiner perfekt ausgestatteten Küche. Ohne diese ist er nichts. Doch was gehört zu einer solchen Küche dazu? Was muss vorhanden sein und worauf kann man verzichten? Auf welchem Herd kocht es sich besonders schnell und gut? Wie sieht es mit der anschließenden Reinigung aus? All das wird hier unter die Lupe genommen.

Der grobe Überblick

In eine gut ausgestattete Küche gehören neben scharfen Messern und passendem Kochgeschirr natürlich ein schneller und sparsamer Herd. Für scharfe Messer sorgt ein elektrischer Messerschleifer, welchen man für alle Messearten passend im Internet finden kann. Für welches Kochgeschirr man sich entscheidet, hängt natürlich vom Herd ab.

Induktionskochfeld
Quelle: Bild von Werner Heiber auf Pixabay




Der Herd

Genauso wie der Koch ohne Küche nichts kann, so ist die Küche nichts ohne Herd. Und welche hier die bessere Variante ist, darüber lässt sich streiten. Induktionskochfeld, Ceranfeld und Gasherd einmal gegenübergestellt ermöglicht es jedem sich selbst ein Bild zu machen.

E-Herd mit Ceranfeld

 

Bei einem Herd mit Ceranfeld geht ebenso viel Energie verloren, wie bei den alten Herden mit normalen Heizplatten. Der Grund – herkömmliche Töpfe und Pfannen sitzen nie gänzlich auf dem Kochfeld, wodurch Wärmeenergie verloren geht. Und schiefe und ungleichmäßige Böden sorgen für zusätzlichen Energieverlust.

 

Allerdings lassen sich die Ceranfelder einfach reinigen. Moderne Modelle kommen mit einer sogenannten Touch Bedienung daher. Das ist ein integriertes Bedienelement, welches mit leichten Fingerberührungen  steuerbar ist und das Arbeiten recht komfortabel gestaltet.

Gasherd
Quelle: Bold von Fernando Arcos auf Pixabay

Gasherd

 

Der Gasherd ist etwas für Liebhaber. Profiköche kochen gerne mit Gas. Im Gegensatz zum Ceranfeld ist die Reaktionszeit wesentlich schneller.

 

Das Gargut kann sehr zügig erhitzt und gegart werden und am Ende lässt sich die Flamme einfach ausschalten. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Allerdings ist es nicht jedermanns Sache, mit offener Flamme zu kochen. Auch die Reinigung erweist sich als aufwendiger als beim Ceranfeld.

 

Induktionsherd

 

Das Kochen am Induktionsherd ist schnell und spart so Strom und Zeit. Bei einem Induktionskochfeld lässt sich die Hitze sehr fein regulieren und das Kochen geht im Vergleich zum Ceranfeld dreimal so schnell.

 

Allerdings wird ein spezielles Induktionskochgeschirr benötigt. Die Reinigung ist um ein vielfaches einfacher, da der Herd um den Kochtopf herum nicht heiß wird und auch die Kochplatte sofort nach dem Ausschalten erkaltet, so dass nichts einbrennen kann. Induktionskochfelder sind meist mit einem integrierten Touch Control Bedienfeld ausgestattet.

 

Es gibt auch Induktionskochfelder mit Knöpfen, wie man sie von einem normalen Elektroherd kennt. Eine herausragende Funktion von Induktionskochfeldern ist die flexible Kochfläche. Hier muss man sich nicht an eine vorgegebene Kochzone halten, wie beim Gasherd oder Ceranfeld, sondern kann innerhalb der Kochzone Pfannen und Töpfe beliebig platzieren.

 

Die Zonen passen sich automatisch an Größe und Form des Kochgeschirrs an. Nähere Informationen dazu findet man in den ausführlichen Induktionskochfeldtests im Internet.

Induktionskochfeld
Quelle: Bild von Luisa Kittner auf Pixabay

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Nützliche Gadgets zum Induktionskochfeld

Natürlich braucht man das passende Geschirr für das Induktionskochfeld, denn die Technik funktioniert nur, wenn das genutzte Kochgeschirr einen magnetisierbaren Boden besitzt, wie zum Beispiel Induktionstöpfe aus Stahl und Gusseisen. Dagegen eigenen sich Töpfe und Pfannen aus Aluminium, Kupfer und Edelstahl nicht.

 

Ist man nicht sicher, ob sich das vorhandene Kochgeschirr für den Induktionsherd eignet, lässt sich das mit einem Magneten, den man an den Boden von Topf oder Pfanne hält einfach prüfen. Ist dieser magnetisch, kann es mit dem Kochen gleich losgehen.

 

Aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften können Induktionskochtöpfe und Pfannen schon etwas teurer ausfallen. Wenn man jedoch zum einen bedenkt, wie viel Zeit und Strom man spart und zum anderen überlegt, wie oft ein guter Kochtopf nachgekauft werden muss, kommt man ganz schnell darauf, dass sich diese Investition durchaus lohnt.

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