Gutes Olivenöl erkennen mit diesen Tipps

Allein schon die Tatsache, dass du diesen Blog besuchst, zeigt, wie es dir wichtig ist, in deiner Küche nur hochwertige Ausstattung und gute Lebensmittel zu verwenden. Als echter Gourmet gibst du dich sicher nicht mit minderwertigem Olivenöl zufrieden. Schließlich bildet das “Gold der Götter” in vielen Gerichten das Fundament für den Geschmack.

Das Angebot und die Auswahl an Olivenöl ist mittlerweile riesig und nicht selten werden auf den Etiketten viele Versprechungen gemacht. Doch wie erkennt man eigentlich ein wirklich gutes Olivenöl? Wir klären in diesem Artikel, wie man gutes von schlechtem oder mittelmäßigem Olivenöl unterscheidet und worauf du beim Kauf von Olivenöl achten solltest.

Gutes Olivenöl erkennen mit diesen Tipps

Gutes Olivenöl von schlechtem oder mittelmäßigem Olivenöl unterscheiden

Vor 2012 war es wirklich schwierig, gutes Olivenöl zu erkennen, denn es gab entweder viele Fantasiebezeichnungen auf den Flaschen oder aber gar keine Angaben. Seit 2012 regelt die EU ganz genau, was auf das Etikett muss.

Ähnlich wie beim Wein gibt es bei Olivenöl erhebliche Qualitäts- und Geschmacksunterschiede. Denn es ist – wie so oft –  der Faktor Zeit, der entscheidend für die Qualität ist. Dementsprechend sind wirklich gute Öle diejenigen, in denen viel manuelle Arbeit steckt. Klar, dass das seinen Preis hat. Um einen ordentlichen Rabatt für ein Premium-Öl zu bekommen, ist es ratsam, dann gleiche eine größere Menge, beispielsweise 5 Liter Olivenöl, zu kaufen,

Die folgenden Kriterien helfen dir, um eine gute Entscheidung beim Kauf von Olivenöl zu treffen.

Gutes Olivenöl hat die Bezeichnung “Olivenöl nativ extra”

Der Begriff „nativ extra“ bedeutet, dass das Olivenöl die höchste Güteklasse in Bezug auf den Säuregrad der Pressung aufweist. Ein Öl der Güteklasse extra nativ hat einen Säuregrad von unter 0,8 Prozent. Das ist nicht nur vorteilhaft für den Geschmack, sondern auch gesünder für den Körper.


Der Begriff  “extra vergine” wird übrigens synonym verwendet. Die Bezeichnung “nativ extra” oder “extra vergine” darf das Olivenöl nur tragen, wenn der Geschmack und die chemische Analyse keinerlei Mängel aufweisen. Fehlt das „extra“, so ist das Öl nicht makellos, sondern minderwertig.




An Herstellungsangaben und Bezeichnungen erkennt man gutes Olivenöl

Gutes Olivenöl erkennst du außerdem an weiteren Angaben auf dem Etikett, wobei nicht jedes hochwertige Öl alle Merkmale aufweisen muss.

Geschützte Ursprungsbezeichnung: Die Oliven von Ölen mit der Angabe „geschützte Ursprungsbezeichnung“ stammen aus einer einzigen Region und wurden auch dort verarbeitet und abgefüllt. Das bedeutet eine kurze Verarbeitungszeit und ist damit ein Qualitätsmerkmal. Je länger Oliven nämlich gelagert oder transportiert werden, desto mehr leidet der Geschmack darunter.


Kalt gepresst: Diese Angabe bedeutet, dass die Oliven bei unter 27 Grad verarbeitet wurden. Die Temperatur bei der Ölgewinnung hat große Auswirkungen auf Geschmack und Qualität des Öls. Je kühler die Temperatur bei der Pressung, desto geringer die Ausbeute. Aber desto besser ist auch der Geschmack. Extra native Olivenöle sind alle kaltgepresst.


Von Hand geerntet: Werden die Oliven von Hand geerntet, ist es möglich, nur die besten Früchte zu pflücken – und das wirkt sich naturgemäß ganz entscheidend auf den Geschmack des Öls aus. Diese Angabe findet man meist nur auf den sehr hochwertigen Ölen.

Gutes Olivenöl hat seinen Preis

Es ist wie bei allen Dingen – gute Qualität hat nun mal ihren Preis. Das ist beim Olivenöl genauso wie beim hochwertigen Fleisch oder auch Parmesan.  Klar: Olivenöl aus dem Supermarkt wird zu Dumpingpreisen verkauft. Wenn du allerdings außergewöhnlich gutes Olivenöl kaufen möchtest, musst du mit einem Preis von mindestens 10 € pro Liter rechnen.

Gutes Olivenöl ist Geschmackssache

Letztlich entscheidet deine Zunge, ob das Olivenöl auch wirklich gut ist. Und bekanntermaßen sind Geschmäcker verschieden. Neben der verwendeten Olivenart und dem Reifegrad hat auch das Herkunftsland des Olivenöls einen großen Einfluss auf seinen Geschmack. Olivenöle aus der Toskana beispielsweise weisen oft eine fruchtige Note auf, dagegen überzeugen Öle aus Spanien mit ihrem eher vollen, runden Geschmack.

Fazit zum guten Olivenöl

Beim Kauf von Olivenöl solltest du genau auf die Angaben auf dem Etikett achten. Letztlich entscheidet aber dein Geschmack, ob das Olivenöl deinen hohen Ansprüchen entspricht.

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