Fünf Tipps für die Modernisierung deiner Küche

Egal, wie gut du deine Küche pflegst, irgendwann wird es Zeit für eine umfassende Modernisierung. Je nach Alter verbrauchen alte Küchengeräte viel zu viel Energie. Im Schnitt beträgt der Anteil der Küche an den Gesamtstromkosten rund 40 Prozent. Energieeffiziente Geräte der neueren Generation bieten ein Einsparpotenzial von bis zu 80 Prozent. Eine Modernisierung lohnt sich also. Wir zeigen dir, worauf du achten solltest.

Kücheneinrichtung Funktionalität und Gemütlichkeit

Tipp 1: Energieeffizienz günstig finanzieren

Zusätzliches Geld kannst du sparen, wenn du die neue Küche mit einem Modernisierungskredit finanzierst. Für alle energetischen Modernisierungen gibt es günstige Finanzierungsmöglichkeiten. Das gilt auch für die Modernisierungskosten einer neuen Einbauküche. Denn unter den Begriff Modernisierung fallen alle Maßnahmen, die die Energieeffizienz einer Immobilie verbessern. Solche Modernisierungskredite sind zweckgebunden und deshalb in der Regel günstiger als klassische Ratenkredite oder das Kreditangebot des Küchenhändlers. Zweckgebunden bedeutet aber, dass die Kreditsumme nur für die geplante Modernisierung verwendet werden darf.

Tipp 2: Nach 15 Jahren ist Schluss

Experten empfehlen, Küchengeräte nach 15 Jahren auszutauschen, auch wenn sie eigentlich noch funktionieren. Müssen sie repariert werden, solltest du ab einer Laufzeit von zehn Jahren über einen Neukauf nachdenken. Alte Küchengeräte verbrauchen meist doppelt so viel Energie wie neue Geräte. Der technische Fortschritt macht sich aber nicht nur in weniger Energie- und Wasserverbrauch, sondern auch in mehr Komfort bemerkbar. Im Vergleich zum Cerankochfeld benötigt das Induktionskochfeld 20 Prozent weniger Energie. Außerdem ist das Risiko sich zu verbrennen, deutlich geringer, da der Bereich um das Kochgeschirr nur mäßig heiß wird.

Tipp 3: Auf die individuellen Bedürfnisse achten

Wenn man mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Küche anzuschaffen, neigt man bei der Küchenplanung leicht dazu, etwas größer zu planen als eigentlich nötig. Besser ist es, wenn du dich an deinen ganz individuellen Bedürfnissen orientierst. Je größer die Geräte, umso mehr Energie verbrauchen sie. Die neue Kühlgefrierkombination zum Beispiel sollte sich ausschließlich nach der Anzahl der Personen im Haushalt richten. Für einen Singlehaushalt reichen 100 bis 130 Liter Fassungsvermögen, für jede weitere Person 50 bis 60 Liter mehr.

Tipp 4: Nicht auf einen Dunstabzug verzichten

Viele träumen von einer Kochinsel als geselliges Zentrum ihrer Küche. Die Starkstromleitung für das Kochfeld lässt sich leicht von der Wand zur Kochinsel verlegen. Schwierig wird es aber mit dem Anschluss der Dunstabzugshaube. Alternativ gibt es Umlufthauben oder einen direkt in das Kochfeld integrierten Dunstabzug. Sie beseitigen indes nicht die Feuchtigkeit. Deshalb muss eine Küche mit Umluftabzug öfter gelüftet werden. Auf einen Abzug verzichten und stattdessen beim Kochen das Fenster öffnen, solltest du aber nicht. Die Fette, die im Filter der Umlufthaube hängen bleiben, setzen sich sonst auf den Möbeln und in Textilien ab.

Tipp 5: Richtiges Licht ist ein Muss

Für die Planung der Küchenmöbel und Geräte nimmt man sich gerne viel Zeit. Vernachlässigt wird aber die Beleuchtung, die in der Küche noch wichtiger ist als in allen anderen Räumen. Die eine Lampe an der Decke in der Mitte der Küche reicht nämlich nicht aus. Sie liefert nur eine Grundbeleuchtung, die nicht alle Ecken ausleuchten kann. Um sicher zu arbeiten, sind aber die Arbeitsbereiche wichtig. Hier darf das Licht nicht blenden und keine Schatten werfen.

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